Willkommen auf den Seiten unseres
Shorin-Ryu Seibukan Karate-Dojo

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Shorin-Ryu Seibukan Karate Schwäbisch Gmünd

Das in unserem Karate-Dojo Schwäbisch Gmünd trainierte Shorin-Ryu Seibukan Karate ist ein traditioneller Karatestil aus Okinawa. Der Fokus unseres Trainings liegt nicht auf dem Wettkampfsport, sondern zielt auf das Erlernen von Techniken zur Selbstverteidigung und die Entwicklung eines starken Geistes und Charakters ab. Disziplin und Höflichkeit gegenüber Mitmenschen sind weitere Schwerpunkte.

Traditionelles Karate kann von Kindern und Erwachsenen jeden Alters trainiert werden und führt bei regelmäßigem Training zu einer Stärkung des Körpers und einer erhöhten Beweglichkeit.

Karate beginnt erst dort,
wo die Technik aufhört.
Die Meisterschaft des Karate
hängt nicht von der
körperlichen Konstitution,
sondern von beständiger
Übung ab.

Sensei Kyan Chotoku

Der Karate-Stil

Der Karatestil Shorin-Ryu Seibukan wurde im Jahr 1953 von Sensei Zenryō Shimabukuro, einem Schüler des legendären Sensei Chotoku Kyan gegründet. Das Training fand zunächst vor seinem Haus in Okinawa statt. Erst unterrichtete er nur wenige Schüler, darunter seinen Sohn Zenpo (heutiger Supreme Sensei) und seinen Neffen Zenji Shimabukuro. 1962 baute er sein erstes eigenes Dojo in Jagaru, Okinawa, und nannte es Seibukan.

1964 wurde ihm von der All Okinawan Karate do federation der höchste Rang im Karate, der 10. Dan (roter Gürtel), verliehen. Während der amerikanischen Besatzung unterrichtete er auch US-Soldaten und sorgte damit für die Verbreitung des Stils. 1969 am 14. Oktober starb er an den Folgen eines Blinddarmdurchbruchs. Seitdem führt sein Sohn Zenpo das Werk des Vaters fort.

In Deutschland wird dieser Stil durch Sensei Jamal Measara (10. Dan) vertreten, welcher nicht nur Cheftrainer in Deutschland sondern für ganz Europa ist. Okinawa Shorinryu Seibukan Dojos gibt es u. a. in Malaysia, USA, Finnland, Deutschland, Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Das Training besteht aus mehreren Bereichen; bei der Kihon Renshu werden die Grundtechniken erlernt, deren Anwendung dann in der Ippon-Kumite – einem einmaligen Angriff, dessen Abwehr und dem Gegenangriff – mit Partner vertieft werden. Die Kata – ein imaginärer Kampf gegen einen oder mehrere Gegner – ist eine festgelegte Reihenfolge der Techniken – die ursprünglichste Form des Erlernens unseres traditionelle Stils. Im Kumite – dem Freikampf – werden die Techniken dann eingesetzt. 

Im Training legen wir Wert auf die praktische Umsetzung der Techniken: Um Einzeltechniken einer Kata und die Abfolge aufeinanderfolgender Techniken zu verstehen, „zerlegen“ wir im Bunkai die einzelnen Elemente einer Kata. Aus dem Zusammenhang gelöst werden die Abläufe mit einem oder mehreren Trainingspartnern in direktem Kontakt praktisch umgesetzt. Dies ist die ideale Basis für die Selbstverteidigung.

Sensei Zenpo Shimabukuro, Shorin-Ryu Karate

Sensei Measara Jamal, Training

35th Anniversary Shorin-Ryu Seibukan May 2015

Die wesentlichen Katas unserer Stilrichtung

Katas bis zum 1. Kyu

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Fukyugata Katas sind stilübergreifend und stehen für das Okinawa Karate.

Die Fukyugata Ichi hat ihren Ursprung im Shurite Karate, das sich zum Matsubayashi-Ryu und dann zum Shorin-Ryu entwickelte. Geschaffen wurde die Kata von Nagamine Shoshin (Matsubayashi-Ryu). Die Kata ist geprägt von den Ständen Zenkutsu Dachi und Choku Dachi und vermittelt die ersten Grundtechniken des Karate.

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Fukyugata Katas sind stilübergreifend und stehen für das Okinawa Karate.

Die Fukyugata Ni hat ihren Ursprung im Nahte Karate, das sich zum Goju-Ryu-Karate entwickelte. Geschaffen wurde die Kata von Miyagi Chojun (Goju-Ryu). Charakteristisch für sie sind die Stände Zenkutsu Dachi und Sanchin Dachi. Die grundlegenden Techniken werden jedoch in einer anderen Bewegungsdynamik als in Fukyugata Ichi ausgeführt.

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Fukyugata Katas sind stilübergreifend und stehen für das Okinawa Karate.

Die Fukyugata San hat ihren Ursprung im Uechi-Ryu, das sich später unter Einflüssen aus dem Pangai und Kempo aus Fujian, China entwickelte. Die Kata wird überwiegend im Sachin Dachi ausgeführt und verbindet Block und Gegenangriff in fließenden Sequenzen.

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Die Kata Saison zählt zu den ältesten Katas des Okinawa Karate. In den Dörfern Shuri, Naha und Tomari wurde die „Okinawa Te“ (Okinawische Hand) praktiziert und im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Stil-Richtungen.

Die Kata wird – mit leichten Unterschieden in Ständen und Technikausführung – in vielen aus den Naha-Te, Shuri-Te und Tomari Te abgeleiteten Stilrichtungen gelehrt und wurde auch im Koreanischen Tang Soo Do adaptiert.

Die Kata wird Sensei Matsumura Sokon (1809-1899, Shuri-Te) zugeschrieben.
Bei ihrer Ausübung kommen viele Stände wie Shiko Dachi, Zenkutsu Dachi und Neko Ashi Dachi und der Koza Dachi in fließenden Übergängen zum Einsatz.

 

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Die Kata Ananku geht auf Sensei Kyan Chotoku (1870 – 1945, Sukunaihayashi Ryu) zurück. Die Kata bedeutet Licht aus dem Süden und kann daher auf eine Urform in Taiwan zurückzuführen sein, da Kyan Chotoku bei 7 Lehrern verschiedene Formen gelernt hat und sehr reisefreudig war.

Die Kata ist von den Ständen Neko Ashi Dachi und Zenkutsu Dachi geprägt, die in explosiven Wechseln zum Einsatz kommen.

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Die Kata Wansu wurde Sensei Kyan Chotoku von Sensei Peichin Maeda (1870 – 1945) gelehrt. Es ist überliefert, dass die Kata durch einen chinesischen Emigranten mit Namen Wanshu 1683 nach Okinawa kam und in das Tomar-Te integriert wurde.

Die Charakteristik der Kata sind die explosive Ausführung von verdeckten Fauststößen. Die Stände sind dabei hauptsächlich der Zenkutsu Dachi, Shiko Dachi und der Koza Dachi.

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Die Kata Passat erlernte Sensei Kyan Chotoku vermutlich von Oyadomari Kokan Peichi (1827 – 1905). Die Kata selbst geht auf Sensei Matsumara Sokon (1809 – 1899) zurück, der die Kata von seinem Lehrer Satsunbuku Sakugawa gelernt haben soll und deren Ursprünge auf diesem Weg nach China zurückzuführen sind. 

Fließende Hand-Techniken, Gewichtsverlagerungen und explosive Tritte und Fauststöße sowie der Neko Ashi Dachi sind wesentliche Elemente der Kata.

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Die Kata Gojūshiho bedeutet wörtlich „54 Schritte“. Diese Kata ist die fortgeschrittenste Kata der Shuri-Te-Linie des okinawanischen Karate. In der ursprünglichen Sprache des alten Okinawa wurde die Kata „Useishi“ genannt. Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass die Kata bereits vor der Zeit von Sensei Matsumura Sokon (1809 – 1899) entwickelt wurde. Die Kata findet man auch in anderen Stilrichtungen wieder; neben der Kata Unsu gelten Gojūshiho dai und Gojūshiho shō als die höchsten Meisterkata im Shotokan Stil.

 

Gojūshiho vereint die Aspekte schneller und langsamer Techniken sowie das Prinzip von „Hart und Weich“.

KARATE FÜR JEDEN

Karate ist ein Alltagsausgleich
mit Schulung von Körper und Geist!

Das in unserem Dojo gelehrte Shorin-Ryu Seibukan Karate ist eine altüberlieferte Kampfkunst, die sich ihrer 700-jährigen Geschichte bewusst ist und die Traditionen ihrer frühen Meister bewahrt. Leitmotive des Shorin-Ryu Karate sind vor allem Selbstverteidigung und Selbstbeherrschung. Sportliche Beweggründe, die im modernen Karate im Vordergrund stehen, sind hier lediglich willkommene Nebenaspekte.

Während das moderne Karate überwiegend ein Leistungssport für die jüngere Generation ist, kann das traditionelle Karate von jedem, egal ob Frau oder Mann, jung oder alt, körperlich stark oder schwach, ausgeübt werden. Das Studium des Shorin-Ryu Karate ist die ideale Möglichkeit, Stress abzubauen und durch Konzentration und Meditation innere Ruhe zu erlangen.

Traditionelles Karatetraining soll über den Selbstverteidigunszweck hinaus dazu beitragen, Körper und Geist fit und gesund zu halten. Erlebe Karate als Ausgleichssport. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat Karate zum gesundheitsfördernden Sport erklärt – für mehr Fitness und Vitalität in Ihrem Leben!

Lust einmal Dojo-Luft zu schnuppern?

Dann schreib uns einfach eine kurze Mail mit deinen Kontaktdaten und dem Termin, an welchem du teilnehmen möchtest.

© fotolia, auremar

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Karate ist nicht Kampf um jeden Preis, sondern fördert Körper und Geist.

 

KARATE FÜR KIDS

Karate ist nicht Kampf um jeden Preis, sondern
fördert Konzentration und Selbstvertrauen!

Im Training werden Disziplin, Selbstbeherrschung, Konzentrationsfähigkeit, Selbstvertrauen und natürlich auch körperliche Ertüchtigung durch gesundes Bewegungstraining vermittelt. Die Kinder lernen somit von klein auf ihren Körper besser kennen und sich im Alltag zurechtzufinden.

Das Dojo Schwäbisch Gmünd nimmt Kinder ab 9 Jahre im Kindertraining auf.

Lust einmal Dojo-Luft zu schnuppern?

Möchte Ihr Kind einmal unverbindlich mitmachen? Dann schreiben Sie uns einfach eine kurze E-Mail mit Kontaktdaten und dem Termin, an welchem Sie vorbeikommen möchten.

© fotolia, satyrenko

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Das Dojo

Shorin-Ryu Seibukan Dojo

Rauchbeinstraße 6, 73525 Schwäbisch Gmünd
(Turnhalle der Rauchbeinschule)

Trainingszeiten

Kindertraining

montags 18 – 19 Uhr
mittwochs 18 – 19 Uhr

Erwachsenentraining

montags 19 – 20.30 Uhr
mittwochs 19 – 20.30 Uhr

Kumitetraining

sonntags 10 – 12 Uhr (Nach Vereinbarung)

Kontakt

TSB Turn- und Sportbund 1844 e.V.
Schwäbisch Gmünd
Abteilung Shorin-Ryu Seibukan Karate

Gerasimos Tegas
Tel. 07171 74633

Karolina Müller
Tel. 01520 4944471

mail@seibukan-karate-gmuend.de

Dojo-Adresse
Rauchbeinstraße 6
73525 Schwäbisch Gmünd

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